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St. Martinsfest


Die Kirchengemeinde der St. Marien Kirche lud am 15. November zum alljährlichen St. Martinsfest in das Gemeindezentrum ein. Es wurden eigene Laternen gebastelt aus buntem Papier. Mit viel Liebe und Kreativität entstand die bunte Vielfalt der Laternen.

Neben den gemeinsam gesungenen Liedern, wurde vor dem Altar der Kirche die Erzählung des heiligen St. Martin von den Kindern dargestellt.

"... Seine Bekanntheit war schon zuvor seit einem besonderen Ereignis stetig gewachsen: Mit 15 Jahren – also im Jahr 331/332 – in das römische Heer eingetreten, traf er wenige Jahre später gemeinsam mit anderen Soldaten am Stadttor von Reims auf einen fast unbekleideten Bettler. Der Legende nach kümmerte trotz des eisigen Winters keinen seiner Begleiter das Schicksal des frierenden Mannes. Martin jedoch wollte helfen. Da er außer seiner Uniform und seinem Schwert nichts bei sich hatte, teilte er kurzerhand seinen Mantel in zwei Stücke und gab eines davon dem Bettler. Das soll ihm den Spott seiner Mitsoldaten eingebracht haben…

…Von da an war das Leben des Martin von Tours ganz vom christlichen Glauben geprägt. Er ließ sich taufen und trat, so bald ihm das möglich war, aus dem Militär aus. Martin wurde Priester und lebte zunächst als Einsiedler

…Als einige Jahre später ein neuer Bischof von Tours gesucht wurde, waren sich die Menschen schnell einig, dass es Martin werden sollte.

Es waren die Gänse, die den heiligen Martin verrieten - das sagt zumindest die Legende: Danach war Martin im Jahr 372 dazu ausersehen worden, Bischof von Tours zu werden. Aus Bescheidenheit und aus Respekt vor dem hohen Amt soll er sich jedoch in einem Gänsestall versteckt haben, um der neuen Aufgabe zu entgehen. Doch das Geschnatter der Tiere war wohl unüberhörbar und im gleichen Jahres noch wurde St. Martin zum Bischof geweiht…" So der Legende nach.




Höhepunkt des Festes war das Teilen der Hörnchen als Symbol der Hilfsbereitschaft und Solidarität und der gemeinsamen Laternenumzug durch die Altstadt.

Warm leuchtende, bunte Laternen bringen Licht in die November-Dunkelheit und machen auf die Botschaft des Heiligen Martin aufmerksam: Vergesst die Notleidenden nicht!

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